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# Konfigurieren der Anwendung mit einer Procfile-Datei
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Sofern im Stamm des Quell-Bundles der Anwendung mehr als eine JAR-Datei vorhanden ist, müssen Sie eine `Procfile`-Datei einbinden, anhand derer Elastic Beanstalk erkennt, welche JAR-Dateien(en) ausgeführt werden sollen. Bei einer einzelnen JAR-Anwendung können Sie auch eine `Procfile`-Datei einbinden. Damit wird die JVM (Java Virtual Machine) konfiguriert, auf der die Anwendung ausgeführt wird.

Wir empfehlen, immer eine `Procfile` im Quellpaket mit Ihrer Anwendung bereitzustellen. Auf diese Weise können Sie genau steuern, welche Prozesse Elastic Beanstalk für Ihre Anwendung ausführt und welche Argumente diese Prozesse erhalten.

Einzelheiten zum Schreiben und Verwenden eines `Procfile` finden Sie unter[Buildfile und Procfile](platforms-linux-extend.build-proc.md).

**Example Procfile**  

```
web: java -Xms256m -jar server.jar 
cache: java -jar mycache.jar
web_foo: java -jar other.jar
```

Der Befehl für die Ausführung der wichtigsten JAR-Datei in der Anwendung muss den Namen `web` tragen und der erste Befehl in der `Procfile`-Datei sein. Der nginx-Server leitet alle HTTP-Anforderungen, die er vom Load Balancer der Umgebung erhält, an diese Anwendung weiter.

Elastic Beanstalk geht davon aus, dass alle Einträge in der Procfile-Datei stets ausgeführt werden sollen. Daher wird automatisch jede Anwendung, die in der Procfile-Datei definiert ist und beendet wird, neu gestartet. Wenn die Anwendung mit einem Befehl beendet, aber nicht wieder neu gestartet werden soll, verwenden Sie eine -Datei [`Buildfile`](java-se-buildfile.md).

## Procfile auf Amazon Linux-AMI (vor Amazon Linux 2) verwenden
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Falls Ihre Elastic Beanstalk Java SE-Umgebung eine Amazon Linux AMI-Plattformversion (vor Amazon Linux 2) verwendet, lesen Sie die zusätzlichen Informationen in diesem Abschnitt.

**Hinweise**  
Die Informationen in diesem Thema gelten nur für Plattformbranches, die auf Amazon Linux AMI (AL1) basieren. AL2023/ AL2 Plattformbranches sind nicht mit früheren Amazon Linux AMI (AL1) -Plattformversionen kompatibel und *erfordern andere Konfigurationseinstellungen*.
 [Am 18. Juli 2022](https://docs.aws.amazon.com/elasticbeanstalk/latest/relnotes/release-2022-07-18-linux-al1-retire.html) **hat Elastic Beanstalk den Status aller Plattformbranches, die auf Amazon Linux AMI (AL1) basieren, auf eingestellt gesetzt.** Weitere Informationen zur Migration zu einem aktuellen und vollständig unterstützten Plattformzweig für Amazon Linux 2023 finden Sie unter [Migrieren der Elastic-Beanstalk-Linux-Anwendung zu Amazon Linux 2023 oder Amazon Linux 2](using-features.migration-al.md).

### Port-Weitergabe — Amazon Linux AMI (AL1)
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Standardmäßig wird der nginx-Proxy von Elastic Beanstalk so konfiguriert, dass alle Anforderungen an die Anwendung über Port 5000 weitergeleitet werden. Diese Port-Standardeinstellung können Sie überschreiben. Legen Sie dazu die `PORT`-[Umgebungseigenschaft](java-se-platform.md#java-se-options) auf den Überwachungsport der Hauptanwendung fest.

Wenn Sie einen `Procfile` verwenden, um mehrere Anwendungen auszuführen, erwartet Elastic Beanstalk auf den AMI-Plattformversionen von Amazon Linux, dass jede zusätzliche Anwendung auf einem Port lauscht, der 100 höher ist als der vorherige. Elastic Beanstalk legt die PORT-Variable, auf die von jeder Anwendung zugegriffen werden kann, auf den Port fest, auf den die Anwendung erwartungsgemäß zugreift. Sie können auf diese Variable im Anwendungscode zugreifen, indem Sie aufrufe `System.getenv("PORT")`.

Im vorherigen Beispiel für `Procfile` wurden für die `web`-Anwendung der Überwachungsport 5000, für `cache` der Überwachungsport 5100 und für `web_foo` der Überwachungsport 5200 konfiguriert. Für `web` wird der Überwachungsport durch Auslesen der `PORT`-Variable und Addieren der Zahl 100 konfiguriert. Damit wird der Überwachungsport von `cache` für die Anforderungsübermittlung bestimmt.